Die Ziegelei wird wieder zum Leben erweckt.
Das Projekt.
Das Projekt sieht vor, historische Gebäude und neue Nutzungen zu vereinen.
Ein neues Quartier entsteht
Auf dem historischen Gelände der ehemaligen Ziegelei in Allschwil entsteht ein vielfältiges Quartier, das den Anforderungen an ein zeitgemässes Wohnen gerecht wird und dabei ökologische Prinzipien in den Vordergrund stellt. Das Quartier vereint Wohnraum, Gewerbeflächen und Erholungsräume und setzt auf Vielfalt und Nachhaltigkeit.
Der behutsame Umgang mit den bestehenden Gebäuden ist ein zentrales Element, um die historische Substanz zu erhalten und sinnvoll in die neuen Nutzungen zu integrieren. Die Qualitätssicherung wird durch das Regelwerk gewährleistet, welches die Quartierplanunterlagen ergänzt.
Im Januar 2025 wurde der Quartierplan öffentlich vorgestellt – jetzt läuft der Mitwirkungsprozess.
zu den Mitwirkungsunterlagen
Planungsperimeter: Das Areal Ziegelei Ost liegt am südöstlichen Dorfrand von Allschwil.
Arbeitsplätze und Wohnraum
Die Ziegelei wird wieder zum Leben erweckt. Künftig sollen sich traditionelle wie auch innovative Kleinunternehmen auf dem Areal ansiedeln und zukunftsträchtige Arbeitsplätze entstehen. Neu wird auch Wohnraum für unterschiedlichste Bedürfnisse geschaffen. Entstehen soll ein lebhaftes und durchmischtes Quartier mit einer grossen Grünfläche und öffentlichen Freiräumen. Das Projekt soll zudem massgeblich zum Klimaschutz beitragen. Indem die Ziegeleihallen zu einem grossen Teil erhalten bleiben, wird die einzigartige Identität des Areals und der prägende Charakter des Quartiers bewahrt.
Auf dem Areal der Ziegelei Ost entstehen neue Freiräume und Bewegungsflächen. pool Architekten
Einbettung in Allschwil
Der neue Lettenturm markiert die Adresse der Siedlung Ziegelei und des öffentlichen Naherholungsraumes. Das Hochhaus bietet qualitative Mehrwerte für den öffentlichen Raum, insbesondere durch neue Freiräume und Bewegungsflächen. Die Ziegelei Ost fügt sich nahtlos in das bestehende Quartier Allschwil ein und ist über ein feinmaschiges Wegenetz eng verbunden. Drei zentrale Quartierplätze – Kulturplatz, Quartierplatz und Lettenwiese – sind miteinander vernetzt, wodurch ein durchlässiger und lebendiger Raum entsteht.
Im neuen Quartier mischen sich urbane mit naturnahen Flächen. pool Architekten
Vielfalt an Nachbarschaften
Die Nachbarschaften des Quartiers Ziegelei Ost sind geprägt durch eine Vielfalt an Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Der Hochpunkt im Nordwesten, der Lettenturm, mit seinem markanten Hochhaus fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Die hybriden Hallen setzen die industrielle Tradition fort und bieten Raum für eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe. Im Süden sorgen die Baumhäuser für durchlässiges Wohnen im Grünen und schaffen eine direkte Verbindung zur Natur. Die Lettenwiese dient als Übergangsraum zwischen den Siedlungs- und Landschaftsräumen und bietet zusätzliche Erholungsflächen. Diese Mischung aus urbanen und naturnahen Räumen fördert das Gemeinschaftsgefühl und bietet vielseitige Erholungsräume für alle Bewohner:innen.
Neue öffentliche Räume: Belebte Zwischenräume gestalten das Areal abwechslungsreich und vielfältig.
Neue, hochwertige Freiräume für Bewohner:innen
Die Grünflächen und öffentlichen Räume im Quartier Ziegelei Ost zeichnen sich durch eine hohe Qualität und Vielfalt aus. Die Lettenwiese dient als zentraler Erholungsraum und bildet einen natürlichen Übergang zwischen Stadt und Natur. Differenzierte Freiräume wie der Kulturplatz und der Quartierplatz bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Bewohner und Besucher. Das feinmaschige Wegenetz und die vielseitige Gestaltung der Grünflächen schaffen einen durchlässigen, lebendigen Raum, der für Begegnung, Erholung und gemeinschaftliches Leben sorgt.
Der Erhalt vom Bestand in Kombination mit der Wiederverwendung von Materialien aus dem Bestand verbindet die Geschichte des Areals mit neuen Bauten. pool Architekten
Zirkularität und Bestand
Das Projekt Ziegelei Ost setzt auf Zirkularität und den Erhalt von bestehenden Strukturen. Wo immer möglich, werden vorhandene Gebäude und Materialien weitergenutzt, um den Verbrauch an grauer Energie zu minimieren und Abfall zu vermeiden. Die Backsteinfassaden und Tragwerke der Hallen bleiben möglichst erhalten und werden in das neue Quartier integriert. Neue Bauten werden so konzipiert, dass sie flexibel und anpassbar sind, wodurch eine nachhaltige Nutzung sichergestellt wird. Dieses Prinzip verbindet die Geschichte des Areals mit modernen, zukunftsfähigen Ansätzen.
